Female is taking ACTION -

Recht auf natürliche Immunität bewahren

 

Unter der Veranstaltungsreihe FRIEDENSWEG JULI in BERLIN

Female´s taking ACTION -

Recht auf natürliche Immunität bewahren

 

luden wir an verschiedenen Tagen im Juli 2021 aufs Tempelhofer Feld ein.  

 

Wir riefen auf, uns in den diversen Aspekten als Heilerinnen, Politikerinnen und Künstlerinnen zu versammeln. Um mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufmerksam zu machen, für welche Werte wir stehen. Insbesondere schockierte uns seit Anbeginn, wie der öffentliche Diskurs nahezu zum Erliegen gekommen war & wie allerorts vor allem Frauen, mit ihren Qualitäten, die Leidtragenden bzw. Diejenigen sind, welche die Balance in den gesellschaftlichen Spannungsfeldern, die bereits vorher bestanden, halten und auf allerlei Ebenen auszugleichen haben.

Sei es im familiären Alltag oder auch in ihren beruflichen Positionen, wie beispielsweise im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen.

 

 

Mit öffentlichen Debatten, Meditationen, künstlerischen Aktionen, Tanz, Gesang & Impulsvorträgen

wollten wir uns gegenseitig austauschen, inspirieren, unterstützen und nähren. 

 

Am ersten Tag den 7.07. fand unter der Überschrift POLITIK eine Verfassungsdebatte

in Kooperation mit der Gemeinwohl- Lobby statt. 

 

Nach einer kurzen Begrüßung stellte Adi Goldberg die im November 2019 von Marianne Grimmenstein als Bürgerinitiative gegründete Gemeinwohllobby und ihr Projekt einer Verfassungsgebenden Versammlung vor, die im November 2020 beim Präsidenten des Deutschen Bundestages formal angemeldet wurde.

 

Er erläuterte die Fundierung auf den dem allgemeinen Völkerrecht bei gleichzeitiger Kompatibilität mit dem Grundgesetz gemäß Artikel 146. In Abgrenzung zu einem anderen, bereits vorher gestarteten Ansatz einer Verfassungsgebung betonte er die klare Zukunftsorientierung und die Begrenzung auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Anders als teilweise behauptet, können nach dem Völkerrecht mehrere Ansätze einer Verfassungsgebung parallel stattfinden. Entscheidend für die Legitimation und den Erfolg ist die Mobilisierung einer „kritischen Masse“ an Menschen, die sich an dem Prozess beteiligen und einem von vielen Aktiven entwickelten und schließlich zur Abstimmung gestellten Vorschlag einer Verfassung zustimmen. Diese Versammlung soll Muster und Initialzündung für viele Verfassungsdebatten in Städten und Kreisen sein, um viele Menschen zu mobilisieren.

 

 

Die anschließende Debatte und Vernetzung erfolgte zunächst in kleinen Gruppen. Anschließend wurden die Inhalte und Ergebnisse von einzelnen Gruppenteilnehmern vorgestellt und offene Fragen erörtert. Es entwickelte sich schnell eine lebendige und zugleich respektvolle Debatte, bei der viele Redebeiträge durch Beifall bestärkt wurden. Schwerpunkte waren: freie Eigenentscheidung über mich selbst; Grenzen der individuellen Freiheit dort, wo die Rechte und die Freiheiten anderer beeinträchtigt werden (keine Freiheit des Dschungels); „aus der Deckung herauskommen“, miteinander ins Gespräch kommen und Selbstbewusstsein für die eigene Kompetenz und Stärke gewinnen, sich kennenlernen (Parallelen zu dem Prozess 1989 in der DDR); sich nicht durch unterschiedliche Meinungen zu Einzelfragen stoppen und spalten lassen sondern Konzentration auf Gemeinsames, insbesondere auf das Ziel einer Volksabstimmung über die Verfassung, Gemeinwohlorientierung entsteht dann von selbst, vertrauen haben in die Weisheit der Vielen. 

 

 

Polizeipräsenz: Anfangs wurde die Versammlung durch ca. 20 PolizistInnen in 3 Mannschaftswagen beaufsichtigt (es waren vorsichtshalber bis zu 150 Teilnehmern angemeldet worden). Nach einem anfänglichen Hinweis auf die Pflicht zum Abstandhalten und zum Maskentragen wurde jedoch auf der Einhaltung nicht mehr bestanden und die Einsatzwagen wurden nach und nach angezogen. Das Verhältnis zur Polizei war freundlich und entspannt, die Einsatzkräfte hielten sich unauffällig im Hintergrund.

 

FÜR den nächsten Tag stand dann die KUNST ganz im Vordergrund. In einer gemeinschaftlichen Kunstaktion wurde gewerkelt, gemalt, gestrickt ;) und Musik gemacht  - im magischen Flow des Tages entstand eine Merkaba, welche am Abschluss des Tages in den Bäumen aufgehängt wurde. 

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„Kunst ist die einzige Kraft, die die Menschheit von jeglicher Unterdrückung befreit.“ —  Joseph Beuys

"Eine Merkaba ist ein Körper des Licht, es stellt eine Energieshäre dar, in welcher alles existier, sie ist Vehicle,

dich zu den Dimensionen der Einheit und der Liebe zu führen, die jenseits des Verstandes existieren." 

Unter dem Motto Weibliche Spiritualität "Frauen im Wandel" kamen am dritten Tag dann ein repräsentativer Kreis von Frauen unterschiedlichster Generationen aus dem Berliner Feld zusammen um gemeinsam ein Ritual abzuhalten, zu Singen, musizieren und ins pure Sein zu Lauschen. Zum Abschluss des Tages verzauberte uns Melanie Büttner O´Hara mit ihrem universellen Geigenspiel.

 

 

Am Sonntag den letzten Nachmittag in der Reihe fand ein Circle/ Gesprächskreis zur Thematik der Freien Bildung mit der Gemeinschaft den Werdlingen statt. Auf der Höhe zwischen Tischtennis- Platten und Luftgarten saßen wir bei heißen Temperaturen im Schatten unter Bäumen, spielten gemeinsam und tauschten uns aus, wie für uns Lernräume der Zukunft unabhängig von institutionalisierter Begleitung aussehen können.